Why TANN Is International in Mind – and Unmistakably Berlin

Warum TANN international ausgerichtet ist – und unverkennbar Berlin.

TANN war nie als lokale Marke konzipiert.
Und dennoch konnte es nur aus Berlin stammen.

Auf den ersten Blick klingt das widersprüchlich. Doch Berlin war schon immer ein Ort der Widersprüche, die stillschweigend zusammengehalten werden. Eine Stadt, in der Ideen von anderswo herkommen, sich langsam festigen und eher durch ihre Anwendung als durch ihr Image geprägt werden. Diese Spannung – zwischen Offenheit und Zurückhaltung – bildet den Kern von TANN.

Berlin als Arbeitsweise, nicht als Look

Berlin wird oft auf seine Ästhetik reduziert: raue Kanten, Beton, industrielle Nostalgie. Doch der tiefere Einfluss liegt woanders. Berlin lehrt eine bestimmte Art, mit Dingen umzugehen.

Gegenstände sind hier nicht von Natur aus wertvoll. Sie werden benutzt, geteilt und repariert. Sie bleiben länger als geplant und werden Teil des Alltags. Küchen dienen gleichzeitig als Ateliers. Arbeitsabläufe werden improvisiert, verfeinert und dann erneut improvisiert.

Diese praktische Beziehung zu Objekten prägte TANN von Anfang an. Nicht als visuelle Referenz, sondern als Verhaltensreferenz.

Ein TANN-Objekt ist nicht dazu bestimmt, zu beeindrucken.
Es ist so konzipiert, dass es sich in ein bereits bestehendes Leben einfügt.

Internationale Sprache, lokale Einstellung

TANN spricht Englisch – nicht um auszuschließen, sondern um einzuladen. Die Sprache ist neutral, allgemein verständlich und bewusst frei von regionalen Eigenheiten. Dadurch werden die Ideen überall einsetzbar. Ein Titankamm , eine Schürze aus Segeltuch , eine einfache Mütze – das sind Gegenstände, die überall ihren Platz haben.

Doch die dahinterstehende Haltung ist unverkennbar Berlinerisch:

  • Direktheit vor Dekoration

  • Klarheit ist wichtiger als Leistung

  • Funktion vor Erzählung

  • Stille Zuversicht statt Eleganz

Berlin belohnt nicht Perfektion, sondern Ehrlichkeit. Gebrauchsspuren sind erlaubt, die Zeit hinterlässt ihre Spuren. Diese Überzeugung prägt jedes TANN-Produkt.

Die Stadt als Filter

Berlin filtert Ideen, anstatt sie zu verstärken. Vieles kommt hier mit großem Ehrgeiz und viel Volumen an – nur wenig übersteht die Gleichgültigkeit der Stadt. Was bleibt, ist das, was funktioniert.

Dieser Filtereffekt ist wichtig. Er entfernt überflüssige Ebenen. Er schärft die Aussagekraft. Er reduziert Objekte auf das Wesentliche.

TANN-Produkte entstehen aus diesem Prozess. Sie sind nicht darauf ausgelegt, neu zu sein. Sie sind darauf ausgelegt, perfekt zu sein. Perfekt in der Hand. Perfekt für die tägliche Routine. Perfekt auch nach jahrelanger Anwendung.

Gemeinschaft ohne Spektakel

Berliner Gemeinschaften entstehen langsam. Sie wachsen nicht durch Größe oder Marketingbudgets, sondern durch Nähe, gemeinsame Routinen und stille Anerkennung. Cafés, Werkstätten, Küchen, Ateliers – das sind die Orte, an denen Vertrauen entsteht.

TANN wächst auf die gleiche Weise. Durch Gespräche. Durch Gebrauch. Durch Menschen, die in den Objekten etwas Vertrautes erkennen, selbst wenn sie es nicht sofort benennen können.

Das ist kein Zufall. Es ist kulturell bedingt.

Warum das wichtig ist

Eine Berliner Marke zu sein bedeutet nicht, lokal zu sein.
Es bedeutet, Hausarrest zu haben.

TANN versucht nicht, Berlin abzubilden. Es spiegelt eine seiner unaufdringlichsten Qualitäten wider: die Fähigkeit, Raum für Arbeit, für Wiederholung, für Klarheit zu schaffen.

International lesbar.
Lokal verwurzelt.
Ruhig und selbstsicher.

Genau da steht TANN.

Zurück zum Blog